2. Workshop mit dem Verein VIA e.V. am 3. September 2008
Am 3. September 2008 fand ein weiterer Workshop Rollstuhlbasketball mit dem Verein VIA e.V. (Verein für internationalen und interkulturellen Austausch e.V.) statt. Der Erfolg des ersten Workshops hatte motiviert ein neues Projekt mit einer weiteren Gruppe in Angriff zu nehmen.
Insgesamt kamen 16 Teilnehmer des Via e.V., die sich auf ihren Freiwilligeneinsatz im Ausland vorbereiten. Alle waren gespannt darauf , wie man im Rollstuhl Basketball spielt, wollten neue Erfahrungen sammeln und auch einen Einblick in das Thema Behinderung bekommen. In ihrem Einsatzbereich werden die jungen Männer im Ausland in sozialen Bereich arbeiten und so sollen die Erfahrungen mit dem Rollstuhlsport auch auf die künftige Arbeit vorbereiten.
Nachdem jeder Teilnehmer einen Sportrollstuhl gefunden hatte konnte es losgehen. Zunächst gab es etwas Theorie, verschiedene Themen wurden angesprochen, z. B. was unterscheidet einen Alltagsrollstuhl von einem Basketballrollstuhl - Wer kann im Ligasport Rollstuhlbasketball spielen – Wie wird sichergestellt das Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen gemeinsam Ligasport betreiben können.
Danach konnten alle Erfahrungen im Rollstuhlfahren machen. Zunächst wurde Fahrtechnik geübt, später einige Grundelemente des Rollstuhlbasketballs. Bei den Übungen wurde klar, dass es gar nicht so einfach ist, die zwei Sportgeräte Rollstuhl und Basketball gut zu beherrschen. Zum Abschluss gab es ein Basketballspiel, bei dem die Teams aus Workshopteilnehmern und Vereinspielern zusammengesetzt waren. Es gab vollen Einsatz von allen, es hat Spaß gemacht und jeder konnte sich auspowern.
Ich hatte den Eindruck, dass das Rollstuhlbasketballspielen den Teilnehmern Spaß gemacht hat und sie neue Einblicke und Eindrücke zum Thema Behinderung bekommen haben. Nicht das Thema Behinderung stand im Mittelpunkt der Veranstaltung, sondern der Sport und das gemeinsame Sporttreiben.
Obwohl viel Interesse vorhanden war, bei einem Streetball-Turnier Ende September teilzunehmen, konnte leider keiner der Teilnehmer das Angebot der SGH annehmen, denn zu diesem Zeitpunkt werden die Workshopteilnehmer bereits alle im Ausland sein.
Bericht von Marco Jahnke (SGH Berlin) - Fotos von Martin Schmidt
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(www.sgh-berlin.de)